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	<title>Lausitzer Rundschau Blogs &#187; Stasi-Akten</title>
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	<description>Wie Nachrichten gemacht werden</description>
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		<title>Kritisch gesehen &#8211; die Dienstags-RUNDSCHAU</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 13:48:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Siegel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Blattkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Karadzic]]></category>
		<category><![CDATA[Käfighaltung]]></category>
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		<description><![CDATA[In der RUNDSCHAU-Redaktion gibt es die Festlegung, die tägliche Blattkritik stets in die Kategorien &#8220;Gut gelungen&#8221;, &#8220;Diskussionswürdig&#8221; und &#8220;Schlecht&#8221; einzuteilen. Das ihm diese Festlegung total egal ist, beweist heute Rene Wappler. Der Lokalredakteur aus Cottbus hat sich zwar nicht ans übersichtliche Muster gehalten, sich gleichzeitig aber viel Mühe mit seiner Einschätzung der Dienstags-RUNDSCHAU gegeben. Seine detaillierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.lr-port.de/wp-content/uploads/2010/03/P_WINNTPROFI_20010607.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2630 left" src="http://blogs.lr-port.de/wp-content/uploads/2010/03/P_WINNTPROFI_20010607-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In der RUNDSCHAU-Redaktion gibt es die Festlegung, die tägliche Blattkritik stets in die Kategorien &#8220;Gut gelungen&#8221;, &#8220;Diskussionswürdig&#8221; und &#8220;Schlecht&#8221; einzuteilen. Das ihm diese Festlegung total egal ist, beweist heute <em>Rene Wappler</em>. Der Lokalredakteur aus Cottbus hat sich zwar nicht ans übersichtliche Muster gehalten, sich gleichzeitig aber viel Mühe mit seiner Einschätzung der Dienstags-RUNDSCHAU gegeben. Seine detaillierten Beurteilungen waren in der Redaktionskonfrenz allerdings auch nicht ganz unumstritten. Aber lesen Sie doch einfach selbst:</p>
<p><strong>Seite 1:</strong></p>
<p>Komplizierte Meldung zur Polizei in Lauchhammer &#8211; zweiten Satz einfach umdrehen<br />
Polizei in Grenzregion ungewöhnlicher erster Satz im Konjunktiv, was sind &#8220;Komplexkontrollen&#8221;?<br />
Am Rande schöner Satz &#8220;ängstlich springen die Ampeln auf grün&#8221;, mehr solche beknackten Formulierungen bitte in dieser Rubrik</p>
<p><strong>Seite 2:</strong></p>
<p>erster Kommentar beginnt erst am Ende der ersten Spalte zu kommentieren, viel zu spät (fast könnte man alles bis dahin streichen, und er würde an Prägnanz gewinnen)<br />
Richtig hingegen macht es Andreas Blaser im zweiten Kommentar<br />
&#8220;Die Rundschau erklärt&#8221; klingt nach schrecklich altbackenem &#8220;Opa erzählt, wies wirklich ist&#8221;, was ich schade finde, weil die Frage-Antwort-Geschichte zu Hartz IV tatsächlich informativ ist</p>
<p><strong>Seite 3<br />
</strong>mehrere Kommata fehlen im Beitrag von Simone Wendler, &#8220;Tschekisten&#8221; sollte für jüngere Leser erläutert werden, sonst hab ich was aus dem Text über die Vergangenheit gelernt<br />
Knappensee-Text von dpr mitunter schwer zu verstehen<br />
grundsätzlich stellt sich die Frage, ob die Seite 3 damit wirklich das Aushängeschild der Zeitung ist; lieber zwei großartige Beiträge auf dieser Seite als drei, von denen einer auf eine Seite 2 gehört und der andere ein rein nachrichtlicher ist</p>
<p><strong>Seite 4</strong><br />
interessante Idee, die Autorenzeile im Karadzic-Beitrag zu verknappen, ich werde künftig nur noch &#8220;von René&#8221; schreiben<br />
warum immer die sperrigen Anführungszeichen bei Worten wie DENKFABRIK oder &#8211; auf Seite 5 &#8211; BEDENKZEIT? Der Sinn der inflationären Gänsefüßchen, allerdings auch bei uns im Lokalen, erschließt sich mir nicht<br />
das Wort &#8220;eigentlich&#8221; lässt sich eigentlich immer streichen, auch auf Seite 5 im Vorspann zu den Arbeitswelt-Thesen</p>
<p><strong>Seite 5</strong><br />
warum spricht Herr Enzian von &#8220;wir&#8221;, wenn er &#8220;ich schließe mich seinen Thesen an&#8221; meint? Und warum tut er es &#8220;der Einfachheit halber&#8221; und nicht aus Überzeugung? Sonst gefällt mir der Artikel ja.</p>
<p><strong>Kultur:</strong><br />
besser &#8220;Star&#8221; als &#8220;Megastar&#8221; &#8211; das Wort selbst strahlt auch bei Robbie Williams eine unangemessene Megalomanie aus<br />
Aufmacher &#8211; das erste Wort müsste &#8220;seine&#8221; statt &#8220;ihre&#8221; heißen<br />
auch Wörtern wie &#8220;spektakulär&#8221; tut die Steigerung ins Spektakulärste nicht gut<br />
Kann mir jemand mal erklären, was &#8220;hohes Niveau&#8221; überhaupt ist? Gibt es das &#8211; oder ist es eine Erfindung von Bildungsbürgern, die sich abgrenzen wollen? Denn intellektuelle Perlen finden sich auch im vermeintlich Trivialen (siehe &#8220;South Park&#8221; oder Christian Ulmen) &#8211; und was gemeinhin &#8220;Hochkultur&#8221; genannt wird, versprüht oft nur Langeweile und lähmt den Geist. Deshalb lautet mein Plädoyer: Mehr niedriges Niveau in die RUNDSCHAU-Hochkultur!</p>
<p><strong>Wirtschaft:<br />
</strong>unglückliche Trennung in der Überschrift zur Käfighaltung<br />
guter szenischer Einstieg in den Aufmacher zur Pantoffelproduktion, so was wünsche ich mir öfter, vor allem bei eher trockenen Themen &#8211; überhaupt ein schöner, lockerer Beitrag, anschaulich geschrieben, so dass ich mir als Leser die Produktion auch vorstellen kann</p>
<p><strong>Fortsetzungsroman:<br />
</strong>Hans-Dieter Schütt überschüttet den Leser mit Adjektiven wie sprunghaft, sanft, behende, faul, schnaufend, dampfend, schaukelnd &#8211; in nur einem Satz. Da muss ich erst mal dampfend schnaufen.</p>
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