Allgemeines 25.02.10

Kritische Blicke in die RUNDSCHAU am Donnerstag

Von Jan Siegel

Heute hat unser Fotochef Mario Behnke ein sehr  gestrenges Auge auf die Arbeit der RUNDSCHAU-Redaktion und in die Zeitung vom Donnerstag geworfen. Mario sagt offen, wenn ihm etwas im Blatt nicht gefällt. Und so ist die RUNDSCHAU-Selbstkritik heute durchaus auch für Außenstehende sehr lesenswert:

 Positiv:

Vielfältiges Themen-Angebot auf 28 Seiten. Ausführliche Information zum Rücktritt der EKD-Vorsitzenden Margot Käßmann auf den Seiten 1 und 3. Brandenburg-Seite mit sehr mutigem Kommentar. Sehr fundierter Leserbrief zum Thema Ausbildungsnotstand im Seenland (Seite 2)

Diskutabel:

Kommentar zu Käßmann beschäftigt sich vorrangig mit Bedeutung des Rücktritts für die Kirche, ordnet Thema nicht gesellschaftlich ein.

Regionale Themen nicht optimal sortiert.

Zu klein auf der Titelseite erscheinen mir die 650 (vorerst) gesicherten Arbeitsplätze in Guben.

Der Spreewald als erfolgreichste Reiseregion in Brandenburg ist dagegen keine Neuigkeit.

Einen Platz auf der Seite 1 verdient hätte das Aus für die Pläne, bei Cottbus-Willmersdorf einen Solarpark zu bauen.
Nachricht zur verschobenen Premiere in Senftenberg auf Seite 1 nicht auf den Punkt geschrieben. Sie kommt in der Überschrift als positive Meldung daher, Fakt ist aber eine Premiere, die für den 6. März geplant war, findet erst im Spätsommer statt.

Aufmachungsthema in der Wirtschaft (Waggonbau) interessant, aber Text in sich nicht völlig logisch aufgebaut.

Schlecht:

Bild und Text beim Aufmacherbeitrag auf der Verbraucher-Seite stehen in krassem Widerspruch. Besser Foto eines dick eingepackten Bikers. Das Seitenfoto auf der zweiten Sportseite (Hand mit Medaille) ist eigentlich schön ausgewählt, funktioniert aber auf einer schwarzweißen Zeitungsseite nicht.

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