Allgemeines 15.02.10

RUNDSCHAU-Seite-Drei: Rätselhaftes Stanniolpapier

Von Jan Siegel

Update 10.30 Uhr: Übrigens heißt es tatsächlich Stanniolpapier, auch wenn wir in unserer Überschrift auf Seite 3 in der RUNDSCHAU heute von “Staniolpapier” sprechen. Der Fehler ist ärgerlich. Wir bitten um Entschuldigung :-( Danke allen Lesern, die uns auf das vergessene “n” hingewiesen haben.

Es gibt Diskussionen, die sind irgendwie typisch für Zeitungsredaktionen, glaube ich.  “Heilung mit Stanniolpapier” heißt die Überschrift über dem Aufmacher unserer Seite 3 am Dienstag. Vor allem die jüngeren Redaktionsmitglieder hatten ob dieser Schlagzeile plötzlich ziemlich große Fragezeichen in den Augen. Was, um Himmelswillen, ist denn  ”Staniolpapier”? ?  Sportredakteur Jan Lehmann (ein ausgewiesener Experte für den FC Energie übrigens) und auch unser Online-Experte Sven Bock outeten sich als ahnungslos.

Und tatsächlich haben wir kurz überlegt, ob wir mit Blick auf die jüngere Leserschaft die Überschrift nicht kurzerhand in ” Heilung mit Aluminiumfolie” ändern sollten.  Abgesehen davon, dass das nun gar nicht klingt ;-) , wäre es offenbar auch falsch. Während viele Ältere die silbrig-glänzende Alufolie immer noch standhaft als “Stanniolpapier” bezeichnen, sind die beiden ähnlichen Knisterfolien keineswegs ein und dasselbe. Bei Stanniol handelt es sich nämlich um plattgewalztes Zinn und nicht um Aluminium.

Das aber nur am Rande :-)

Unter der Überschrift “Heilung mit Staniolpapier” erfahren die RUNDSCHAU-Leser am Dienstag beim Frühstück interessante  Details über dubiose Freundeskreise und Verehrer von längst verstorbenen Geistheilern. Sie versuchen in der Lausitz Anhänger zu werben. RUNDSCHAU-Redakteurin Andrea Hilscher hat an so einer Werbeveranstaltung teilgenommen.

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