Allgemeines 27.01.10

Kritischer Blick ins Blatt: Malheur am Mittwoch

Von Jan Siegel

Blatt-Kritikerin  war heute RUNDSCHAU-Redakteurin Regina Weiß. Sie arbeitet schon lange in unserer Lokalredaktion in Weißwasser. Ausgerechnet heute ist ein Malheur passiert, das für unsere Leser gerade in der Region um Weißwasser besonders schmerzhaft war :-(   Durch ein Versehen beim Austausch einer Nachricht auf Seite 1 haben wir zwar über die Handwerkermesse in Cottbus berichtet, die am kommenden Wochenende stattfindet. Stattdessen erfahren unsere Leser nix über den Streik bei der Ostdeutschen Einsenbahngesellschaft (Odeg). Das ist echt dumm gelaufen und ärgerlich. Die Handwerkermesse hätte auch einen Tag später kommen können.

 

Das gefällt mir gut:
Seite 1 mit vielen Informationen und dem nicht mehr ganz so niedlichen Knut.
Gut auch, das Landrat und Steuern in Brandenburg/Sachsen eingewechselt wurden.
Seite 2: tolle Karikatur (herzhaft gelacht) und guter Kommentar zum angeblichen Strategiewechsel
Wirtschafts-Seite: gute Geschichte zum Existenzgründer
Guter Komplex zum Springermeeting

Das halte ich für diskussionswürdig:
Meldung zur Euroregion mit diskutablen Schlusssatz. Bedeuten polnische Regelungen, dass es kein Geld gibt?
Themenseite zu Afghanistan hätte man mit Umfrage von Lausitzern zu dem Thema regionalisieren können
Nachricht zum Nationalensemble in Bautzen auf der Kultur, wenn wir Donnerstag dazu auf der Seite 3 mit dem Thema aufmachen wollen

Das ist schlecht:
Keine Meldung im Blatt zum Streik der Odeg, obwohl sie gestern nach Cottbus weitergeleitet wurde. Mitreisende im Zug mussten diese Info dann bei der Konkurrenz lesen (!!!!)

Jüngste Kommentare
Barbara III.
  • 28.01.10
  • 12:26 UHR

Jede “Vorschrift” und jedes “Gesetz” welches sich nicht mit dem Grundgesetz vereinbaren läßt müßte sofort gestrichen werden bzw. die Bematen müßten den “Gehorsam” verweigern, nur so könnte man eine sofortige wenn auch sehr langsame Wende zum Positiven hin erreichen.

Barbara III.
  • 28.01.10
  • 02:20 UHR

Man kann nicht unendlich viele Fehlurteile fällen und vollstrecken und wenn Deutsche Richter mal ehrlich wären, wie viele Fehlurteile bereits gefallen sind, vollstreckt wurden und wofür nun Rechtssicherheit gewährleistet werden muß, dann weiß auch jeder warum man sich im Grunde von der Demokratie immer weiter entfernt, anstatt mit der Rechtsprechung zur Demokratie zu gelangen.

Barbara III.
  • 28.01.10
  • 01:58 UHR

Jeder kann mich zur Spinnerin erklären, aber nie sollte jemand sagen, ich hätte diesen Hinweis nicht gegeben.

Barbara III.
  • 28.01.10
  • 01:43 UHR

Und bei zu vielen Fehlern, so auch Fehlurteilen wird in Deutschland vollstreckt. Die Grenzen sind offen und so geht das dann rein, Vollstreckung und raus.

Das ist nach den Beobachtungen die ich so gemacht habe schon mindestens 2x gelaufen.

So werden Deutsche jetzt erzogen.

:-(

Viel zu hohe Staatsschulden haben Deutsche auch noch und beim Geld hört bekanntlich auch die Freundschaft auf.

Barbara III.
  • 28.01.10
  • 01:20 UHR

Das Grundgesetz z.B. ist nichts anderes als eine schöngeschriebene und für jeden Bürger verständliche Auslegung des Strafgesetzbuches.

Verstößt man gegen das Grundgesetz, begeht man eine Straftat.

Kein Ziel, keine Vision außer der, daß Deutsche keine Straftaten begehen.

Deutsche haben gar nicht das Geld, um diese Forderungen des Grundgesetzes zu erfüllen z.B. gleiche Bildungschancen. Daß Deutsche keine Straftaten mehr begehen, wird aber als Minimum gefordert.

Dann kommt noch dazu, daß einige andere Gesetze und Vorschriften, die dann wieder von Überklugen “beschlossen” wurden, aber gegen das Grundgesetz verstoßen und so werden dann Straftaten angro im Amt begangen, die alle auch noch aufzuarbeiten wären. Das nächste Problem ist, daß die Bürger gerade hier im Osten kein Geld haben, um sich bis ganz hoch zu klagen, um sich gegen diese “Gesetze” und “Vorschriften” zu wehren

:-(

Es sieht wirklich schlecht aus, denn Deutsche müßten fehlerfrei arbeiten, was schon auf Grund der falschen Gesetze und Vorschriften nicht möglich ist.

Barbara III.
  • 28.01.10
  • 00:42 UHR

Wenn man ein seitenlanges medizinisches Gutachten, welches mit vielen Fachbegriffen, vorzugsweise aus dem latainischen (Kirchensprache) gespickt ist, weil auch der Psychologe als Arzt immer die Schweigepflicht einzuhalten hat, wenn die Patienten nicht darauf verzichten,wobei hier das Ziel ist möglichst immer Zweifel z.B. bei Richtern hervorzurufen, in mal nur deutsche Wörter übersetzen würde und es dann auf den Kerngedanken reduzieren würde, dann würde jeder sagen, na das hätte ich auch alleine gewußt. :-)

Dafür geben Deutsche Richter derzeit viel Geld aus. :-(

Barbara III.
  • 28.01.10
  • 00:17 UHR

In den grundsätzlichen Dingen der Psychologie, auch Werte genannt, gibt es doch nur immer eine richtige Auslegung, verstößt man gegen diese begeht man eine Straftat. Im Grunde muß man nur die Straftatbestände kennen, um Dinge auch ohne theoretisches Psychologiewissen richtig einordnen zu können.

Nur die kleinen Dinge sind manchmal so oder so interpretierbar, wenn man jedoch bis ins Detail geht, dann gibt es auch da am Ende immer nur eine richtige Auslegung. Psychologie ist ganz logisch aufgebaut und nichts ist so kompliziert wie es sich anhört.

Das wichtigste ist wirklich das Vertrauensverhältnis was man zu seinem Gegenüber hat.

Ist das Verhältnis im Grunde schlecht, dann sagt man dem anderen auch so eine Ausrede, wie ich es damals auch gemacht habe.

Ist das Verhältnis einigermaßen vernünftig, dann läßt man sich eine glaubwürdige Ausrede einfallen und ist das Verhältnis gut, dann sagt man die Wahrheit.

Gleiche Erkenntnis, das im Grunde nur die kleinen Dinge der Psychologie beeinflußbar sind, nutzen Sie doch auch bei der Presseberichterstattung. Sie können große, fette Überschriften nehmen und wissen genau um deren Wirkung, Sie können mit oder ohne Bild Berichterstattung machen und wissen um die Wirkung. Das Prinzip ist im Grunde das Gleiche, nur wollen natürlich auch Psychologen Geld verdienen und deshalb ist alles im Grunde wirklich furchtbar kompliziert und da muß ein Fachmann ran. :-)

Barbara III.
  • 27.01.10
  • 23:48 UHR

Wenn ich z.B. eine Person des öffentlichen Lebens wäre, was Gott sei Dank nicht so ist, und zu mir käme ständig ein anderer Journalist, dann würde es von mir auch immer wieder nur die Standardgeschichte geben.
Irgendwann würde ich die dann wahrscheinlich aus Protest sogar auf Band aufsprechen und nur noch abspielen. Wenn man tiefer in verschiedene Materien einsteigen will, dann braucht man doch auch dazu ein gewisses Vertrauensverhältnis, das kann sich aber gar nicht aufbauen, wenn ständig die Journalisten bei gleichem Themen wechseln und so steht dann am Ende auch immer wieder nur das Gleiche in der Zeitung, was aber keine Leser bindet.

Für Sie als Journalisten ist meist nur ein Skandal eine wirkliche Story. Warum kann es nicht auch Erfolgsstorys geben?

Und nun gucken Sie nicht mehr so ernst, Frau Weiß, sonst krieg ich noch Angst. :-)

Barbara III.
  • 27.01.10
  • 23:22 UHR

Ich hatte zu meiner Schulzeit eigentlich ganz vernünftige Klassenlehrer, aber als ich dann studierte, hatte ich einen Seminargruppenleiter der nicht wirklich an den Studenten interessiert war, die dieser zu betreuen hatte, was ich auch merkte.

Als ich da mal zu spät kam habe ich zu dem gesagt die Schranken waren zu, obwohl auf meinem Weg gar keine Schranken waren und der hat mir das auch geglaubt. :-)

Verstehen Sie, was ich Ihnen damit sagen will?

Wenn sich jemand wirklich für sein Gegenüber oder auch ein Thema interessiert, dann weiß man bestimmte Dinge einfach, das merkt dann der Gegenüber und so wird man von seinem Gegenüber auch behandelt.

Aber wenn man sich eigentlich nicht wirklich interessiert und im Grunde nur schauspielert, dann muß man sich nicht wundern, wenn dann die Personen auch so reagieren, wie ich damals reagiert habe. Hätte der sich für uns Studenten wirklich interessiert, hätte ich mir für den eine wirklich glaubwürdige Ausrede einfallen lassen aber der war mir das einfach nicht wert. :-)

Auch Sie als Journalisten befassen sich mit Themen und Menschen die ernst genommen werden wollen und nicht nur eine Nummer sein oder wenn mal gerade Flaute herrscht, die Zeitung füllen wollen.

Deshalb würde ich z.B. die Arbeit so organisieren, daß wirklich jeder möglichst über das schreibt, wofür man sich auch selbst interessiert. So könnte aus meiner Sicht eine Qualitätssteigerung erreicht werden und jedem würde seine Arbeit auch noch mehr Spaß machen. Daß jeder auch mal über was schreiben muß, wofür man sich vielleicht nicht so interessiert, na mein Gott, dafür ist es Arbeit, die schließlich bezahlt wird.
Wenn Sie als Journalisten mit jemanden sprechen, will der oder die doch möglichst nicht nur selbst was erklären oder erzählen, sondern auch ein bißchen fachsimpeln und wenn man sich wirklich für ein Thema interessiert kann man das dann auch.
Sie gehen als Journalisten irgendwo hin, lassen sich was erzählen und sind dann wieder weg. Es geht mich zwar nichts an, aber ich hatte mir den Beruf des Journalisten ganz anders vorgestellt. Man begleitet bestimmte Themen, Projekte oder Personen so daß auch in der Berichterstattung Entwicklungen herausgestellt werden können usw. usw. So wie Sie Ihre Arbeit machen oder vielleicht auch machen müssen, würde mich das in keinem Fall befriedigen. Mal hier, dann wieder da, dann wieder ganz woanders und im Grunde nirgends.

Barbara III.
  • 27.01.10
  • 22:26 UHR

Wofür Sie sich kritisieren, daß würde bei mir nicht mal erwähnt werden, Frau Weiß. Außerdem dauert ein Streik nicht nur ein Tag, man muß auch als Presse manchmal abwarten, ob die Streikenden wirklich streikwillig sind.

Wenn einem mal ein wirkliches Malheur passiert, macht man am nächsten Tag dafür einen größeren Artikel oder einen Artikel mit Bild oder mit einem Bild mehr und schon ist jeder zufrieden und dann braucht man nicht mal das erwähnen. :-)

Barbara III.
  • 27.01.10
  • 22:09 UHR

Der Streikbericht kann auch einen Tag später kommen, das ist nicht wirklich tragisch.

Abhaken, weitermachen und fertig.

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