Aus der Redaktion 29.12.09

Dienstags-RUNDSCHAU im kritischen Rückblick

Von Jan Siegel

P_HILSCHER_4C_20081006Um die hausinterne Blattkritik macht sich heute RUNDSCHAU-Chefkorrespondentin Andrea Hilscher verdient:

 

 

 

 

 

 

 Das finde ich gelungen:
- Ein schönes Seitenfoto des verletzten Seeadlers (ich würde gern auch wissen, was aus ihm wird)

Anmerkung von Jan Siegel: Und hier ist schon die Antwort, die am Mittwoch in den Elbe-Elster-Ausgaben der RUNDSCHAU steht:

Seeadler hat schwere Schulterverletzung
Elbe-Elster-Kreis. Der am zweiten Weihnachtsfeiertag vom Jäger Dirk Töpfer bei Rückersdorf aufgefundene flugunfähige Seeadler (die RUNDSCHAU berichtete) wurde inzwischen in der Kleintierklinik der Freien Universität Berlin untersucht. Wie die RUNDSCHAU gestern von Dr.Kerstin Müller erfuhr, habe man bei dem Greifvogel eine schwere Verletzung in der Schulter feststellen können. Man habe bei dem Tier eine Blutprobe entnommen, es geröntgt sowie eine Augenuntersuchung durchgeführt. Momentan warte man noch auf die Bleiwerte aus der Blutanalyse. Bleivergiftung – über angeschossene gefressene Wasservögel – ist eine der Haupttodesursachen der Adler.

- Prima Aufmacher, der zwischen den Jahren mit harten Fakten überrascht und trotzdem so geschrieben ist, dass ihn auch „Nichtwirtschaftler“ lesen

- Die Kulturgeschichte ist von der Idee her sehr witzig, hat nur einen kleinen Schönheitsfehler – ich erfahre nicht genau, ob die Premiere ausverkauft ist oder nicht
- Die Panorama-Seite gefällt mir heute wegen der Bilder ausgesprochen gut

Das ist aus meiner Sicht diskussionswürdig:
- Bei der Fotomeldung mit den Böllern hätte man eventuell schon dazustellen können, dass es bereits die ersten Unfälle in Brandenburg gegeben hat
- Cottbus-Anreißer auf Seite 1 ist wenig spannend (was interessiert den Sachsendorfer ein Parkplatz in Sandow)
- Trevira hätte ich in Haupt- und Unterzeile anders gewichtet (Überleben gesichert/Trotzdem 19 Leute gekündigt)
- In der Meldungsspalte hätte mir persönlich der Leichenfund in Cottbus besser gefallen als das Lob für die Altbausanierung
- Der Gastbeitrag auf der Seite 2 liest sich gut, wird aber nur dann wirklich spannend, wenn man die Aufregung um Volkszählungsboykotte 1987 miterlebt hat. Etwas westlastig also

Jüngste Kommentare
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  • 10.03.10
  • 02:19 UHR

Ñòàáèëèçèðîâàííûå èñòî÷íèêè ïèòàíèÿ…

Èñòî÷íèêè ïîñòîÿííîãî òîêà GW Instek/Motech…

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  • 05.03.10
  • 17:43 UHR

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  • 27.02.10
  • 17:28 UHR

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  • 26.02.10
  • 10:24 UHR

Ìåêñèêà – âîïëîùåíèå èäåàëüíîãî òóðèñòè÷åñêîãî íàïðàâëåíèÿ…

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Íàñîñû è ãèäðàâëè÷åñêîå îáîðóäîâàíèå
  • 24.02.10
  • 16:23 UHR

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Íàñîñû è ãèäðàâëè÷åñêîå îáîðóäîâàíèå…

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  • 09.02.10
  • 15:28 UHR

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Ãîðíî-îáîãàòèòåëüíîå îáîðóäîâàíèå
  • 20.01.10
  • 08:24 UHR

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Îáîðóäîâàíèå äëÿ àâòîðåìîíòà
  • 17.01.10
  • 07:48 UHR

Ñîâðåìåííàÿ ÑÒÎ ýôôåêòèâíî è êà÷åñòâåííî âûïîëíÿåò ñâîè ôóíêöèè ïðè ïîìîùè ðàçëè÷íîãî âèäà îáîðóäîâàíèÿ…

àâòîðåìîíò…

Shadow
  • 29.12.09
  • 23:23 UHR

Норм

Barbara III.
  • 29.12.09
  • 22:48 UHR

Über Ihre eigene Freiheit sollten Sie auch nachdenken, Frau Hilscher.

Ein Leben in Freiheit heißt auch immer für sein eigenes Leben Verantwortung zu übernehmen, so auch für seine eigene Seele.

Hin und wieder muß sich jeder Mensch, wenn dieser gefühlvoll und menschlich bleiben will, auch mit für ihn wirklich schönen Dingen beschäftigen, weil man sonst selbst und manchmal sogar für sich selbst zum Problem wird.
So wie ich Sie in Erinnerung habe, haben Sie ein paar Geschichten mit wirklich gutem und schönen Ausgang bitter nötig, Frau Hilscher. Solche Geschichten sind natürlich nicht die Story aber solche Geschichten sind wichtig, sowohl für Sie selbst als Journalisten als auch für die Leser der Lausitzer Rundschau, eben genau damit jeder so gefühlvoll und menschlich bleibt wie möglich.

Ganz “wichtige” Menschen packen ihren jahrelang angesammelten Seelenmüll irgendwann, wenn es dann gar nicht mehr geht, einem Seelenklemptner auf den Tisch und der soll dann alle Probleme bearbeiten, weil man selbst dafür vor lauter Wichtigkeit “keine Zeit” hatte. Das kann und wird auch keine Zukunft sein.

Barbara III.
  • 29.12.09
  • 22:07 UHR

Wenn Sie Ihrem Bericht dann noch ein schönes Bild beifügen können, wie der Seeadler nach Behandlung wieder in die Freiheit fliegt, dann wird das auch ein schönes Seitenfoto.

Barbara III.
  • 29.12.09
  • 21:50 UHR

“Ein schönes Seitenfoto des verletzten Seeadlers (ich würde gern auch wissen, was aus ihm wird)”

Da haben Sie gleich etwas für das nächste Jahr, Frau Hilscher, wo Sie dranbleiben können. :-) Solche Berichterstattungen sind sowieso immer meist nur dann auch für andere interessant und lesenswert, wenn sich der Autor für das Thema auch wirklich interessiert und da es Sie selbst interessiert, was aus dem Seeadler wird, wird der Artikel darüber bestimmt gut.

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