Aus der Redaktion 28.12.09

Gute und schlechte Seiten nach Weihnachten

Von Jan Siegel

P_KRETSCHMAR_4C_20091117Die erste Nachweihnachts-RUNDSCHAU genauer unter die Lupe genommen hat diesmal Kulturredakteurin Ida Kretzschmar. Sie arbeitet in der Abteilung Journal und hat sich dort vor allem auf die Themen Gesundheit, Frauen und Reisen spezialisiert. Aber wie die meisten Zeitungsredakteure bei regionalen Tageszeitungen heutzutage, ist auch Ida nicht auf diese Felder festgelegt. Wer bei einer Lokalzeitung mit Vollredaktion arbeitet, der muss flexibel sein und sich schnell in angrenzende Themengebiete einarbeiten können. 

Das hat mir gut gefallen:
-Emotionales Foto auf Seite 1, dazu Blickpunkt-Seite 6, die an Tsunami-Katastrophe erinnert,
- der Aufmacher behandelt Aufreger des Weihnachtsfestes und dreht ihn weiter, dazu passend nachdenkenswerter Kommentar von Johann Legner,

- interessantes regionales Sportpaket und Rückblick aufs Sportjahr

 

Das ist diskussionswürdig bzw. subjektiv unterschiedlich zu bewerten:
- Der “Lauseplatz” auf Seite 1  hat mit der Lausitz diesmal recht wenig zu tun
- Stimmungsvolles Porträt von Andrea Hilscher auf Seite 3, allerdings klingt es ein wenig so, als räume der Tagebauleiter total freiwillig das Feld. Bei Vattenfall aber gibt es durch großzügige Vorruhestandsregelungen wohl kaum einen, der bis zur Rente arbeitet
 - Nachdrehe auf Seite 3 zur Terrorfurcht wirkt ein wenig zusammengequetscht.
- Schöne Tradition: Musikempfehlungen aus der Rundschau-Redaktion auf der Szene-Seite, nur schade, dass Michael Schulz ein “Volotär” ist, statt Volontär

 

Das ist schlecht / ein Fehler und so gehen wir mit diesem um:
- Im Aufmacher auf der Pano-Seite ist von “an Silvester” die Rede, so reden die Lausitzer nicht

Das müssen wir in der heutigen Ausgabe weiterverfolgen / weiterdrehen:
- Neue Entwicklungen zum vereitelten Terroranschlag sollten berücksichtigt werden

Jüngste Kommentare
Barbara III.
  • 28.12.09
  • 22:10 UHR

“Bei Vattenfall aber gibt es durch großzügige Vorruhestandsregelungen wohl kaum einen, der bis zur Rente arbeitet”

Warum können sich diese “großzügigen Vorruhestandsregelungen” andere Konzerne nicht leisten? Sind die alle zu faul oder zu dumm?

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