Blattkritik am Donnerstag: Interessante Meldungen aber “tote” Bilder
Von Jan Siegel
Die Zeitung vom Donnerstag hat sich Regina Weiß kritisch vorgenommen. Regina ist Redakteurin der RUNDSCHAU im sächsischen Weißwasser und als solche eine absolute Spezialistin für die Lokalberichterstattung in unserer Zeitung.
Das findet sie gut:
Berlin-Post ist gut gelungen
Interessante regionale Meldungsspalte auf der Seite 1
Das Erklärstück über den Schuldenhaushalt auf Seite 2 und die eigene Geschichte über den Start des Kundus-Untersuchungsausschusses sind sehr lesenswert
Die kleinteilige Nachrichtenseite 4 mit vielen Informationen finde ich gut
Ebenfalls viele Informationen auf ganzer Sachsenseite – schöne Überschrift “Daten-Striptease….”
Geschichte über Glashütte sehr informativ
Porträt über den Füchse-Leistungsträger Albrecht liest sich gut und durch Verbindung – Job und Sport interessiert es vielleicht auch die Leser, die bei Sport eher wegblättern
Das findet sie diskutabel:
Einstiegsfoto auf Seite 1. Für so einen dynamischen Film machen wir mit keinem dynamischen Bild auf
Für mich fraglich, ob der Dieselfilter wirklich die richtige Aufmachung der Zeitung für die Seite 1 ist, warum nicht die Lauchhammer-Geschichte
Wenden-Sorben-Geschichte – ich kann nicht wirklich den Streitpunkt erkennen, scheinbar kommen doch alle gut miteinander aus, deshalb fraglich, ob als Seite-3-Geschichte tragbar. Wenn uns zudem alle auf dem Bild den Rücken zeigen, zieht das nicht gerade ins Blatt.
Keine regional Wirtschaftsmeldung auf der ersten Wirtschaftsseite, dazu zwei recht “tote” Bilder, eins nur mit einem Hauch von Menschen
Wenn es nicht unter dem Foto stehe würde, hätte ich nicht erkannt, dass das Bild auf der Sportseite ein Jubelfoto sein soll….
In diesem Blog schreiben die Macher der LAUSITZER RUNDSCHAU, wie täglich Nachrichten entstehen. Sie geben Einblicke in den ganz normalen Wahnsinn des Alltags in einer wahrscheinlich mehr oder weniger ganz normalen Zeitungs-Redaktion. Wer sich für die “Nachrichten hinter den Nachrichten” interessiert, wird künftig hier sicher viele Neuigkeiten als Erster erfahren. Die Autoren verraten, was schiefgegangen ist, welche spannenden Geschichten die Reporter gerade recherchieren und was Kurioses in der Welt der Nachrichten geschieht. Der Blattmacher-Blog ist ein subjektives Meinungsportal. Hier stehen die Einschätzungen des jeweiligen Autors und nicht die abgestimmten Meinungen der gesamten Redaktion.
@Barbara III. : Kann es sein, das Sie ein kleines Problem mit sich selber haben? Nun gut, über die nicht vorhandene Qualität von Lausitzer Rundschau und Sächsischer Zeitung brauchen wir nicht zu diskutieren.
“Insoweit, schreiben Sie was sie wollen und denken, womit Sie die Massen bewegen und aufheizen können, mich interessiert es auch schon lange nicht mehr wirklich.” Dafür, das es sie schon lange nicht mehr wirklich interessiert, scheinen die Uhrzeiten Ihrer Einträge eine andere Sprache zu sprechen: 23.30 Uhr, 00.04 Uhr, 01.03 Uhr – ganz schön lange für eine Sache, die einen nicht mehr wirklich interessiert…
Aber ganz abgesehen davon: als ehemaliger Lausitzer komme ich doch immer wieder in den “Genuss”, auch die gedruckte LR zu lesen. Und ich muß sagen, sie entwickelt sich im Lokalteil Weißwasser immer mehr zu einem Fachblatt für Fotostrecken mit Neugeborenen, abgeschriebenen Polizeiberichten und Leserbriefen, die als solche nicht ausreichend gekennzeichnet werden. Wie stehts eigentlich um die Jobs von Lokalredakteuren? Bezahlung, Ausbildung, Anzahl der Stellen, Aufgabenprofil, Gewogenheit zu den herrschenden Kräften…
Ich habe den direkten Vergleich zur Stuttgarter Zeitung. Man die Wirtschaftsräume Lausitz und Stuttgart sicher nicht vergleichen – aber gerade das macht deutlich, das Qualität und Umfang der LR dem Einzelverkaufsverpreis von 1,10 € nicht rechtfertigen. Für 1,30 € bekomme ich bei der StZ einen hervorragenden Kulturteil, eine fundierte und kritische Regionalberichterstattung und einen Politikteil, der auch überregional relevant ist. Ganz abgesehen davon, das das Format größer ist und mehr Seiten mit redaktionellem Inhalt geboten werden.
Mir kommt es so vor, das sich LR und Sächsische Zeitung auch gegenseitig nicht weh tun wollen. Und in weiten Teilen des ehemaligen Bezirk Cottbus ist die LR ja absolut ohne Konkurrenz, was sich nicht förderlich auf die Qualität auswirkt.
Ich finde das Wort „diskutabel“ diskussionswürdig.
Und nun
wir alle schön weiter, denn das gehört zur Höflichkeit.
Sie haben beim Thema Sorben und Wenden schon 3 Anläufe gebraucht und das Ergebnis ist immer noch NULL KOMMA NICHTS, aber Sie werden alle Karriere machen, denn Sie sind für höhere Aufgaben bestimmt, allerdings ist die Zeitung noch nicht erfunden, wo Sie die Karriere machen werden, die Sie sich alle vorstellen, in der Nische 35 – 40 Cent wäre noch was frei.
Noch ein Tip, weil Sie sonst wieder das Problem nicht erkennen.
Die Intelligenz, wozu Sie sich bei der Presse ja auch zählen, obwohl ich nicht viel feststellen kann, kommt immer zuerst dran, so kann man dann das einfache Volk besser lenken.
Schöne Weihnachten!
Als Spezialistin kennt Frau Spezialistin nicht einmal die Geschichte der in der Lausitz lebenden Minderheitenvölker, wofür man aber als Lokalredakteurin doch Spezialistin ist, aber man hat etwas zu sagen.
Und dann wundern Sie sich vielleicht auch noch, daß es immer weniger Leute wirklich interessiert, was die Presse sagt und schreibt.
Papier ist bei Deutschen ja bekanntlich sehr geduldig, da braucht man sich nur den neuen deutschen Personalausweis angucken, da steht bei Staatszugehörigkeit wieder Deutsch, statt BRD. Wahrscheinlich ist die BRD nicht mal wirklich ein Staat, ich habe noch nie davon gehört, daß ein Staat eine GmbH ist.
Deutsch wäre die Nationalität aber nie die Staatszugehörigkeit, Deutschland und das Deutsche Reich gibt es schon lange nicht mehr, wofür Deutsch aber wahrscheinlich steht.
Insoweit, schreiben Sie was sie wollen und denken, womit Sie die Massen bewegen und aufheizen können, mich interessiert es auch schon lange nicht mehr wirklich.
Hauptsache Sie haben dann auch alles im Griff, wenn Sie genug aufgeheizt haben.
“Wenden-Sorben-Geschichte – ich kann nicht wirklich den Streitpunkt erkennen, scheinbar kommen doch alle gut miteinander aus, deshalb fraglich, ob als Seite-3-Geschichte tragbar. Wenn uns zudem alle auf dem Bild den Rücken zeigen, zieht das nicht gerade ins Blatt.”
Das Bild ist schon völlig korrekt und Frau Spezialistin kann das Problem nicht erkennen. Woran könnte das wieder liegen? Vielleicht an Unwissenheit und schlechter Recherche, kann das sein?
Ja, wo ist denn das Problemchen, hier ist es nicht, da ist es auch nicht, irgendwo muß sich doch das Problemchen versteckt haben. Ich kann den Artikel ja so schreiben, das nicht ich das Problem benenne sondern es die dummen Onlinekommentatoren machen, dann verbrenne ich mir nicht die Finger und auch nicht den Mund.
Sie wollen alle die ganz Großen sein und als Spezialisten, Chefredakteure und was Sie alles an Karrierestufen haben natürlich auch bei den ganz Großen “mitspielen”, aber wenn man hinter die Kulisse guckt, dann verstecken sich da im Grunde kleine Schulmädchen und Schuljungen.
Ab in den Sandkasten, kann ich da nur sagen.
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