Gubener Kripo jagt ein Phantom
Von Jan Siegel
Folgende Polizeimeldungen haben für Aufregung in der RUNDSCHAU-Redaktion gesorgt:
Medieninformation vom 01.09.2009
Jamlitz: Gedenktafel zerstört und gestohlen
Unbekannte Täter haben in den letzten Tagen eine Gedenktafel der aus Lieberose vertriebenen Bürger und in Jamlitz im Internierungslager ums Leben gekommene Menschen gewaltsam von einem Sockel gestoßen und entwendet. Beim Tatort handelt es sich um eine seit Jahren bestehende Gedenkstätte in der Nähe des alten Bahnhofes. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Zusätzliche Informationen zu Jamlitz !
Die entwendete Gedenktafel ist 170cm x 100 cm groß, wobei das Material aus Steinzeug und die Umrandung aus Metall besteht. Auf der Metallplatte waren die 24 Namen eingraviert. Der gesamte Gedenkstein wiegt ca. 120 kg- 150 kg. Diesen kann man nur mit 3-4 Leute wegtragen. Der Gedenkstein war auf Eisenstützen eingegraben, so dass man ihn ausgraben musste. Die 24 Personen wurden von 1945 bis 1947 im Internierungslager umgebracht.
Medieninformation vom 02.09.2009
Jamlitz: Ermittlungen zur gestohlenen Gedenktafel
Nach ersten Ermittlungen der Gubener Kriminalpolizei zur Zerstörung und dem Diebstahl einer Gedenktafel in einer seit Jahren bestehenden Gedenkstätte am alten Bahnhof in Jamlitz, gehen die Ermittler davon aus, dass es für die Tat keinen politisch motivierten Hintergrund gibt sondern lediglich einen Bundmetalldiebstahl darstellt. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.
Inzwischen sind die Ermittlungen in dem Fall übrigens abgeschlossen. Die vermeintlichen “Täter” sind bekannt. Die Gedenktafel ist weder zerstört noch gestohlen worden. Sie liegt nach Recherchen der RUNDSCHAU in einem Gubener Steinmetzbetrieb und soll auftragsgemäß saniert werden
Mit diesem Gubener außergewöhnlichen Kriminalfall machen wir die RUNDSCHAU am Mittwoch natürlich auf.
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jagd mit d?
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