Allgemeines 31.07.09

Die Schlagzeilen der RUNDSCHAU am Sonnabend

Von Jan Siegel

Begnadigt werden können normalerweise nur Straftäter. Der bisher letzte große Fall, in dem öffentlich um eine Begnadigung gestritten wurde, ist der des Ex-Terroristen Christian Klar. Er wurde übrigens damals von Bundespräsident Horst Köhler nicht begnadigt.

Ganz anders liegt der Fall bei “Ampelsündern” in Hoyerswerda, die ja gar keine Ampelsünder sind. Weil die Technik nicht korrekt eingestellt war, wurden hunderte Autofahrer abkassiert, weil sie angeblich bei Rot über eine Kreuzung gefahren waren. Einzige juristische Möglichkeit, um die meist abgeschlossenen Bußgeldverfahren (nur deshalb werden sie als Ampelsünder bezeichnet) zu heilen, ist die Begnadigung der Sünder, die ja gar keine sind.

Lesen Sie dazu am Sonnabend in der RUNDSCHAU:

 

Einmaliger Fall – Gnadenerlass für Ampelsünder in Hoyerswerda

 

Gerade in dieser Woche hatte es ein paar gute Nachrichten vom Chemiefaser-Standort in Guben gegeben. Für die insolventen Firmen Laufaron und Unylon soll es mehrere Interessenten geben.  Am Sonnabend muss die RUNDSCHAU-Wirtschaftsredaktion einen Rückschlag für den Chemiestandort an der Neiße vermelden:

 

Entlassungen an der Neiße – Amerikanischer Konzern legt Lausitzer Werk still

 

 

Eine außergewöhnliche Starbesetzung wird es diesmal zum German Meeting in Cottbus geben. Denn Meeting-Chef Uli Hobeck kündigt an:

 

Sensationelle Namen – US-Sprintstars starten beim German Meeting in Cottbus

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