Die Schlagzeilen der RUNDSCHAU am Sonnabend
Von Jan Siegel
Begnadigt werden können normalerweise nur Straftäter. Der bisher letzte große Fall, in dem öffentlich um eine Begnadigung gestritten wurde, ist der des Ex-Terroristen Christian Klar. Er wurde übrigens damals von Bundespräsident Horst Köhler nicht begnadigt.
Ganz anders liegt der Fall bei “Ampelsündern” in Hoyerswerda, die ja gar keine Ampelsünder sind. Weil die Technik nicht korrekt eingestellt war, wurden hunderte Autofahrer abkassiert, weil sie angeblich bei Rot über eine Kreuzung gefahren waren. Einzige juristische Möglichkeit, um die meist abgeschlossenen Bußgeldverfahren (nur deshalb werden sie als Ampelsünder bezeichnet) zu heilen, ist die Begnadigung der Sünder, die ja gar keine sind.
Lesen Sie dazu am Sonnabend in der RUNDSCHAU:
Einmaliger Fall – Gnadenerlass für Ampelsünder in Hoyerswerda
Gerade in dieser Woche hatte es ein paar gute Nachrichten vom Chemiefaser-Standort in Guben gegeben. Für die insolventen Firmen Laufaron und Unylon soll es mehrere Interessenten geben. Am Sonnabend muss die RUNDSCHAU-Wirtschaftsredaktion einen Rückschlag für den Chemiestandort an der Neiße vermelden:
Entlassungen an der Neiße – Amerikanischer Konzern legt Lausitzer Werk still
Eine außergewöhnliche Starbesetzung wird es diesmal zum German Meeting in Cottbus geben. Denn Meeting-Chef Uli Hobeck kündigt an:
Sensationelle Namen – US-Sprintstars starten beim German Meeting in Cottbus
In diesem Blog schreiben die Macher der LAUSITZER RUNDSCHAU, wie täglich Nachrichten entstehen. Sie geben Einblicke in den ganz normalen Wahnsinn des Alltags in einer wahrscheinlich mehr oder weniger ganz normalen Zeitungs-Redaktion. Wer sich für die “Nachrichten hinter den Nachrichten” interessiert, wird künftig hier sicher viele Neuigkeiten als Erster erfahren. Die Autoren verraten, was schiefgegangen ist, welche spannenden Geschichten die Reporter gerade recherchieren und was Kurioses in der Welt der Nachrichten geschieht. Der Blattmacher-Blog ist ein subjektives Meinungsportal. Hier stehen die Einschätzungen des jeweiligen Autors und nicht die abgestimmten Meinungen der gesamten Redaktion.
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