Allgemeines 29.06.09

Was der Chef zur Zeitung sagt

Von Jan Siegel

P_DIETER2_4C_20050802RUNDSCHAU-Chefredakteur Dieter Schulz hat heute eine ausführliche Blattkritik zu den RUNDSCHAU-Ausgaben vom Sonnabend und Montag geliefert.  Im Großen und Ganzen war er zufrieden mit der Arbeit, denn so richtig Ärger gab es nicht. Am Montag ist die Zeitungseinschätzung aber schwierig, weil sowohl die Zeitung vom Wochenende als auch das Blatt vom Montag unter die Lupe genommen werden muss. Hier im Blogg gibt es deshalb nur eine handliche Kurzfassung der Blattkritik von Dieter Schulz mit ausgewählten Themen:

 Michael Jackson
Michael Jackson haben wir zwar wichtig genommen, aber wahrscheinlich hätten wir da noch mehr Gas geben können. Die Gewichtung am Sonnabend auf der Seite 1 auffallend mit dem Freisteller über dem Schriftzug und dann noch mit Ansichten. Im Nachhinein muss man aber auch feststellen, dass andere Tageszeitungen noch massiver das Thema gefahren haben. Und auch von uns hätten manche Leser in dieser Hinsicht noch mehr erwartet. Die Ansichten von Ida Kretzschmar zum Thema am Sonnabend finde ich sehr stimmig.

 

Vogelmonitoring in Grünhaus (Sonnabend Seite 3)
Vielleicht hätte man den einen oder anderen Piepmatz noch ein bisschen mutiger freistellen sollen, aber auch so springt die Seite einen an und das Thema ist auf jeden Fall überraschend.

 

Hauptmann von Köpenick
Sehr gut finde ich, dass wir den Hauptmann von Köpenick aktuell drin haben. Der Kritik von Herrn Krug kann ich mich auch anschließen.

Dohnanyi-Interview
Außerordentlich tragend für mich das Dohnanyi-Interview mit einem insgesamt sehr informativen Wochenend-Magazin. Das geht von der Urania über die Leute-Seite und eben das Interview als krönendes Stück .

 

Update: Und hier findet Ihr den Nachruf von Thomas Klatt auf Peter Ettelt. Diesen Hinweis geb ich, weil es dazu gestern einen Kommentar gegeben hat.

Jüngste Kommentare
Susi Lampert
  • 30.06.09
  • 08:28 UHR

Bei der Berichterstattung über Jackson haben mir die Hintergründe über sein Vermögen und Erbe gefehlt. ich halte es für eine interessante Frage, was mit den unter ominösen Umständen gezeugten Kindern nun passiert, wer die Rechte an seinen Songs verwaltet, was mit seinem Geld und seinen Schulden passiert.

Jan Siegel
  • 29.06.09
  • 19:40 UHR

Der Tod des Lausitzer Musikers hat auch viele Kollegen in der Redaktion geschockt. Eine Menge Redakteure kannten Peter Ettelt und erinnern sich an die stets sehr professionelle und nette Zusammenarbeit. Thomas Klatt hat für die Dienstagsausgabe einen, wie ich finde, einfühlsamen Nachruf geschrieben.

paule
  • 29.06.09
  • 19:33 UHR

Hätte der Chefredakteur bereits am Montagmorgen gewusst, dass mit Peter Elttelt, einer besten Lausitzer Musiker gestorben ist, wäre seine Blattkritik sicher kritischer ausgefallen.
Der Bandleader von “Zollfrei”, der Lehrer am Cottbuser Konservatorium, der Dirigen und Posaunist hat leider mit 43 Jahren diese Welt verlassen müssen.
Seine tollen Konzerte auf der Rundschau-Bühne, im Staatstheater, im Konservatorium werden mir immer in Erinnerung bleiben. Ich bin sehr traurig.

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