Aus der Redaktion 14.05.09

Selbstkritischer Blick ins Blatt (Ausgabe 14. Mai)

Von Jan Siegel

Und das sind die Einschätzungen der Redaktion zur RUNDSCHAU-Ausgabe am 14. Mai.

Blattkritiker war am Donnerstag Thomas Klatt (Chef vom Dienst)

Positiv:

- Gute, aktuelle Berichterstattung der Titelseite zum Spiel Energie gegen Gladbach – trotz knapper Zeit.(zwischen Abpfiff und Andruck lagen nur zehn Minuten) Energie Cottbus verliert…

- Schöne Berlin-Post von Stefan Vetter, mit guter Pointe. Nur: Wer kennt noch die guten alten Ruhla-Uhren? Berlin Post

- Völlig ausreichend von der Größe her ist die nachrichtliche Berichterstattung zum Papst – wir haben dabei unsere Leserschaft im Hinterkopf. (Brandenburg, nicht Bayern)

- Qualität auf kleinstem Raum zeigt die Politik- und Brandenburg-Seite: Guter Nachrichtenmix mit dem Papst und den Palästinensern, Schönbohm zum Personalabbau der brandenburgischen Polizei und der Entscheidung zum Alt-Anschließer-Gesetz sowie zum Nichtraucherschutz.

- Auf der Wirtschafts-Seite wird das Thema Ausbildung gut weitergedreht und die aktuelle Situation der Lausitzer Azubis beleuchtet. Zwischen Wahl und Qual

- Cottbus hat mit dem Thema „Job auf Zeit“ durch Kommunal-Kombi-Stellen ein interessantes Hauptthema aufgegriffen.

- Der Sport hat das Trauerspiel Cottbus/Gladbach gut bewertet, alles richtig eingeordnet – bis hin zum Todesstoß in der Verlängerung… Todesstoß für Energie in der Nachspielzeit

Grenzwertig:

- Auf der Kultur-Seite könnte man unter der Rubrik „Neu im Kino“ zwecks größerer Lesefreundlichkeit die Filmtitel deutlicher hervorheben.

- Die Spree-Neiße-Seite macht ebenfalls mit dem Azubis auf – da die Wirtschafts-Seite das gleiche Thema behandelt, vielleicht etwas zu geballt. Cottbuser sind froh über den Job auf Zeit

Frage vom Volontär: Müssen die vier Zeilen Überschrift auf Seite 1 zum Energie-Spiel sein? Antwort des Chefs vom Dienst:Jawohl, mit voller Absicht. Zwei Zeilen sind der Trageweite nicht angemessen.

Negativ:

- Schade ist, dass der Artikel über den Kranich-Freund auf „Themen des Tages“ nur in schwarz-weiß möglich war. Lausitzer mit Kranich-Leidenschaft

- Die „Illuminati“ sind überall: Bild-Doppler mit Mulitmedia-Seite.

- Der Spielbewertung im Sport hätte sprachlich etwas ausgefeilter sein dürfen. Dann hätte Sörensen nicht mehr „die Chance zur Führung auf dem Kopf“ gehabt. Spielerbewertung

- Die zweite Sportseite hätte beim Aufmacher zum Doping um Andreas Klöden das Thema systematisches Doping an der Uni Freiburg stärker ins Licht rücken können – das ist doch das eigentliche Tiefen-Thema Doping-Abschlussbericht belastet Klöden schwer

(Zusammenfassung: Stefanie Hanus)

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