Aus der Redaktion 11.05.09

Die spannendsten Geschichten am Dienstag

Von Jan Siegel

Das sind die Schlagzeilen, mit denen wir am Dienstag bei den Lesern punkten wollen:

Abfuhr in Karlsruhe – Die Bauern blitzen beim Bundesverfassungsgericht ab

Das ist eine Exklusivgeschichte unserer Korrespondenten in Berlin. Sie haben als erste in Erfahrung bringen können, dass die von den Bauern angestrebte Offenlegung der Subventionspraxis nicht vom Bundesverfassungsgericht verhandelt wird. Die Verfassungsrichter haben einen entsprechenden Antrag der Landwirte ohne weitere Begründung abgelehnt.

Mangelware Nachwuchs – Wie junge Menschen in Ostsachsen gehalten werden sollen

RUNDSCHAU-Wirtschaftsredakteurin Christiane Kleinhat sich einen bemerkenswerten Modellversuch in Bautzen angeschaut, der schon bald auch auf das  benachbarte Südbrandenburg ausgeweitet werden könnte.

Kriegerische Erinnerung- ein Nachfahre Napoleons besucht die Schlachtfeslder in der Lausitz

Uwe Menschner war mit dem Ururururgroßneffen von Napoleon Bonaparte auf den Feldern unterwegs auf denen sein Ururururgroßonkel in der Lausitz wichtige Schlachten geschlagen hat. Und Menschner hat dabei festgestellt, dass die beiden Männer so gar keine Ähnlichkeit miteinander haben.

Aufreger am Dienstag

Für die meisten Diskussionen aber dürfte am Dienstag eine Geschichte sorgen, mit der der Cottbuser Lokalteil aufmacht. Dort geht es um das Thema Ärztenotstand in Cottbus. Die Experten der Kassenärztlichen Vereinigung haben es doch tatsächlich wieder einmal geschafft, zu erklären dass es in Cottbus mehr als genug Ärzte gibt. Wenn Sie dabei jetzt an überfüllte Wartezimmer denken oder auf einen Termin beim Orthopäden eventuell ein halbes Jahr warten müssen, sind Sie und alle, die mit Ihnen im Wartezimmer sitzen wollen, alleine schuld. Eine Begründung der kassenärztlichen Vertreter für die langen Wartezeiten ist nämlich das enorme Anspruchsdenken der Patienten. Im Klartext: Weil wir alle zur Magnetresonanztomografie wollen, weil wir uns mal gestoßen haben, ist die Maschine ständig ausgebucht.  Eine Chirurgin wird mit den Worten zitiert: „Den Bürgern ist bislang eine Übervorsorge zuteil geworden, die durch politische Aussagen befördert zu einem Anspruchsdenken geführt hat, das einfach nicht angemessen ist“ ….

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